„Schadet nachträgliche Dämmung einem alten Haus, weil es dann nicht mehr atmen kann?“
Der Gedanke, dass eine Wand atmen muss, um trocken zu bleiben, hält sich hartnäckig, ist aber physikalisch nicht haltbar. Feuchte transportiert sich über Fugen und Lüftung, nicht über die Dämmschicht selbst. Bei fachgerechter Ausführung sinkt der Heizwärmebedarf spürbar, oft im zweistelligen Prozentbereich, ohne dass die Bausubstanz Schaden nimmt. Wie stark sich das im Einzelfall rechnet, hängt vom baulichen Zustand und den vorhandenen Anschlussdetails ab.




